Seit der Ausstellung mit Metallobjekten des Mannheimer Künstlers Kurt Fleckenstein beim KulturForum Europa (KFE) mit Sitz in Vettweiß sind bereits zwei Jahre vergangen. Drei Gruppen der „Magie der Konstruktion“ sind in die Gartenanlage des KFE-Kulturzentrums eingebettet und haben bereits zahlreiche Besucher und Freunde erlebt.

Der Mannheimer Künstler, der teils in Polen, teils in Deutschland lebt und arbeitet, stattete seinen Objekten aus Edelstahl und rostigem Eisen einen neuerlichen Überraschungsbesuch ab:
Eine Kugel aus rechteckigen Eisenplatten, korrespondiert mit drei rostigen Quadern vor dem KFE-Atelier.
Unter den Bäumen im Garten haben sich wie zufällig im Herbst Metallblätter eingerollt, und auf dem Wiese zum Hauptgebäude des Kulturzentrums kann der Betrachter den Versuch eines Kreises nachvollziehen, in unterschiedlichen Formationen eine imaginäre Kugel zu bilden: Schwarze und silberne Edelstahlobjekte im natürlichen Grün.

„Meine Objekte ergänzen und beleben die Architektur der Siebziger des KFE-Verwaltungsgebäudes mit der des Dürener Architekten Wolfgang Meisenheimer aus 2001 in einem derart harmonischen Maße, dass diese Einheit auch in Zukunft erhalten bleiben soll,“ freute sich Fleckenstein (l.) und überraschte KFE-Präsident Dieter Topp mit der Feststellung, dass diese Einheit auch in Zukunft so sein möge. „Deshalb sollen meine Metallobjekte hier bleiben. Sie gehören ab heute dem Skulpturengarten des KulturForum Europa“, so der Künstler weiter.

 Dieter Topp zeigte sich hoch erfreut über dieses Angebot des Künstlers, der u.a. das neue Stadttor im polnischen Breslau (Wroclaw) erstellte und dessen Installationen in St. Petersburg, Russland, und Odessa, Ukraine, im kommenden Jahr gezeigt werden. „Wir freuen uns, dass die KFE-Besucher Werke aus der Künstler-Phase des Rationalismus und der Gestaltung alogischer Räume anschauen können. Der ehemalige Landschaftsarchitekt ist auch in seiner künstlerischen Konzeption für seine Skulpturen der Idee verhaftet, seine Werke einem konkreten Park, Stadtplatz oder einer Grünanlage nach schöpferischen Gesetzen zu widmen und nicht ausschließlich nach ökonomischen, historischen oder politischen Gesetzen, wie dies gerade im ländlichen Raum oftmals üblich ist, so Topp weiter. "Möge uns die Kunst von Kurt Fleckenstein berühren, bewegen und verzaubern“, dazu Dr. Helmut Schöps, deutscher Generalkonsul in Breslau//Wroclaw.

 TV-Beitrag "Fleckenstein-Skulpturen für KFE-Kunstgarten"

 

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